Künstler

So wie es sich für eine Ballveranstaltung gehört, ist das wichtigste Element des Sankt Sava Balls der Tanz. Wir haben uns darum bemüht, mit unserer Auswahl an Künstlerinnen und Künstlern die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine unvergessliche Ballnacht zu schaffen.

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Aleksandra Radović

Aleksandra Radović ist eine bedeutende serbische Singer-Songwriterin im Bereich Popmusik und Musikpädagogin. Sie hat ihr Studium der Musikpädagogie an der Fakultät für Musik-Kunst in Belgrad abgeschlossen. Sie spielt Flöte und Akkordeon und begann ihre Musikkarriere als Backgroundsängerin für bekannte Musikgrößen, entwickelte jedoch schon bald ihren eigenen, unverwechselbaren künstlerischen Weg. Im Laufe von mehr als zweieinhalb Jahrzehnten hat sie die Popmusikszene der Region mit ihren Alben und zeitlosen Balladen geprägt.

Bekannt für ihre kraftvollen Interpretationen und die ehrliche Emotion in jedem Lied, gilt Aleksandra heute als eine der angesehensten Sängerinnen am Balkan. Ihre Konzerte stehen für Qualität, aufwändige Arrangements und eine besondere Energie. Bereits im Jahr 2006 gründete sie ihre eigene Gesangsschule, durch die sie jungen und talentierten Künstlern Unterstützung und professionelle Anleitung bietet.

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S.A.R.S.

Die serbische Band S.A.R.S. wurde im Jahr 2006 in Belgrad gegründet, ihre Musik ist eine einzigartige Fusion aus Pop-Rock, Reggae, Ska, traditioneller Balkan-Volksmusik und vielen anderen Genres. Die große Tournee zum 20-jährigen Bandjubiläum beginnt mit dem Auftritt beim Sankt Sava Ball in Wien.

Erstmals auf sich aufmerksam machte die Band 2007 mit dem Song „Buđav lebac“ („Schimmeliges Brot“), der schon bald die ganze Balkan-Region eroberte. Der Erfolg und die breite Akzeptanz des Liedes „Buđav lebac“ stellten ein besonderes soziologisches und kulturelles Phänomen dar – insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich um eine vollkommen anonyme Band ohne finanzielle Unterstützung oder klassische Medienpräsenz handelte.

Bereits 2009 erschien ihr Debütalbum „S.A.R.S.“, das zum großen Erfolg wurde. Seitdem tritt die Band in zahlreichen Ländern des ehemaligen Jugoslawien auf und begeistert ein breites Publikum. Im Laufe ihrer Karriere absolvierten sie über 800 Auftritte sowie ausverkaufte Solokonzerte auf nahezu allen internationalen Festivals der Region. Die Band ging außerdem mehrfach auf Tournee in Deutschland, Skandinavien, den Niederlanden sowie Australien, den USA und Kanada. Sie gewannen zahlreiche Auszeichnungen – darunter den renommierten MTV Europe Music Award in der Kategorie “The Best Adriatic Act“ im Jahr 2016.

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Matija Bećković

Matija Bećković wurde am 29. November 1939 in Senta geboren. Er studierte jugoslawische und allgemeine Literatur in Belgrad. Seine literarische Arbeit begann mit dem Gedicht „Vera Pavladoljska“. Er ist Autor von Dutzenden Gedichtsammlungen, mit einer Gesamtausgabe in 15 Bänden. Er ist Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste und ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter den Oktoberpreis, den Zmaj-Preis und den Njegoš-Preis. Er wurde mit dem Orden des Heiligen Sava und des Heiligen Petar II. von Lovćen – des Geheimsehers sowie vielen anderen Ehrungen ausgezeichnet. Er ist Ehrenbürger von Senta, Subotica und Prijedor und Mitglied des Kronrats. Bećković lebt und arbeitet in Belgrad.

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Tijana Bogićević

Tijana Bogićević ist eine serbische Pop- und Soul-Sängerin, bekannt für ihren kraftvollen Gesang und emotionale Interpretationen. Ihren ersten großen Erfolg erzielte sie 2010 mit dem Lied „Tražim“ („Ich suche“), das zu einem regionalen Hit wurde. Landesweite Aufmerksamkeit erlangte sie 2017, als der serbische Rundfunk-Sender RTS sie auswählte, Serbien beim Eurovision Song Contest in Kiew mit dem Titel „In Too Deep“ zu vertreten.

Sie hat zwei Studioalben veröffentlicht: „Čudo“ („Wunder“) (2018) mit beliebten Hits wie „Hajde onda ništa“ („Dann lieber gar nichts“), „U redu“ („In Ordnung“) und „Bezuslovno“ („Bedingungslos“) sowie das Album „Blizu“ („Nahe“) (2022) mit Liedern wie „Širina“ („Weite“ / „Breite“), „Umem“ („Ich weiß, wie“) und „Blizu“ („Nahe“), die ihren Status in der Region weiter festigten. Auf YouTube verzeichnen ihre Hits zweistellige Millionen-Aufrufe.

Kürzlich veröffentlichte sie die Single „Zovi me kad ti se plače“ („Ruf mich an, wenn dir zum Weinen ist“) sowie ein Cover des bekannten Željko-Joksimović-Hits „Stihija“, beide Songs wurden in kürzester Zeit zu den meistgehörten Pop-Nummern auf den Trend-Listen.

Tijana gilt als eine der führenden Stimmen der neuen Generation serbischer Popmusik – bekannt für gefühlvolle Balladen und energiegeladene Auftritte in der gesamten Balkan-Region.

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Bojan Marović

Bojan Marović ist ein montenegrinischer Sänger, Schauspieler und Songwriter, bekannt für seine kraftvolle Interpretation, emotionalen Balladen und seinen authentischen musikalischen Ausdruck. Er wurde 1984 in Podgorica geboren, wo er auch die Unter- und Oberstufe für Musik mit dem Hauptfach Cello absolvierte, den Magister machte er in Belgrad.

Einem breiteren Publikum wurde er im Jahr 2002 durch seinen Sieg beim Festival „Sunčane Skale“ in Herceg Novi mit dem Lied „Više te nema“ bekannt. Dieses Lied markierte den Beginn seiner Karriere, viele große Hits sollten folgen. Seine Konzerte sind nicht nur Auftritte, sondern ein ehrliches musikalisches Erlebnis, das durch Leben, Liebe und Erinnerung führt.

Er hat zahlreiche prestigeträchtige Preise bei Festivals und Wettbewerben im eigenen Land und in der gesamten Balkan-Region gewonnen. Neben der Musik hat er sich auch im Film versucht. Seite an Seite mit den größten Schauspielern drehte er den Film „Ich habe euch etwas Wichtiges zu sagen”, für den er ebenfalls ausgezeichnet wurde.

Er ist auch für sein gesellschaftliches Engagement und seine Teilnahme an humanitären Aktionen bekannt. Neben Konzerten ist Bojan gemeinsam mit Branislav Tomašević, einem renommierten Schauspieler des serbischen Nationaltheaters, Schöpfer der Show „(NE) COOLTURNI“, die großes Interesse in der gesamten Region geweckt hat.

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Nikola Mijailović

Der serbische Bariton Nikola Mijailović wurde 1973 in Belgrad geboren und zählt zu den führenden Künstlern der Region sowie der internationalen Opernszene. Er schloss sein Studium am Konservatorium in Wien ab und absolvierte seinen Master am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Nach weiterführender Ausbildung an der Opéra Bastille in Paris und an der Music Academy of the West in Santa Barbara vollendete er seine Gesangsausbildung 1999 mit einem Diplom an der Mailänder Scala.

Er gewann den 5. Internationalen Luciano-Pavarotti-Wettbewerb in Philadelphia (1995), erhielt den ersten Preis beim Wettbewerb der Musikstudenten der SFRJ in Herceg Novi (1991), beim Mario Lanza-Wettbewerb in Philadelphia (1995) sowie den dritten Preis beim Leyla Gencer-Wettbewerb in Istanbul (1997). Mijailović gastierte an Opernhäusern wie der Mailänder Scala, in Venedig, Verona, Las Palmas, Dresden, Hannover, Tokio, Wien, Seoul, Peking, Catania, Moskau, Bukarest, Sofia und vielen weiteren. Sein Repertoire umfasst etwa fünfzig Hauptrollen des Baritonfachs, darunter Rigoletto, Nabucco, Jago, Eugen Onegin, Baron Scarpia, Escamillo u.a.

Er wurde mit dem „Siegel des Nationaltheaters“ für seinen Beitrag zum Leben und Wirken des Nationaltheaters ausgezeichnet sowie mit dem „Goldenen Bogen“ (Zlatni Beočug), das Persönlichkeiten verliehen wird, die das geistige Leben der Stadt Belgrad bereichern.

Mijailović war künstlerischer Leiter der Oper des Nationaltheaters in Belgrad und ist derzeit Direktor der Oper und des Balletts am Theater Madlenianum. Zudem ist er ordentlicher Professor an der Fakultät für Musikkunst in Belgrad (Lehrstuhl für Sologesang) und häufiges Jurymitglied bei renommierten Gesangswettbewerben im In- und Ausland.

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Pero Di Reda aka DJ Peppe

Pero Di Reda, besser bekannt als DJ Peppe, ist seit mehr als 30 Jahren in der „Clubbing“-Szene in Serbien aktiv und wird zu Recht als der „DJ-König“ Belgrads angesehen. Als Kind pendelte Peppe zwischen Belgrad, Ljubljana und München, dabei hörte er Disco-Kassetten im Auto und verliebte sich in diese Musik. Sein erster offizieller Auftritt fand in den frühen 90er Jahren im Dom omladine (Haus der Jugend) im Club „Sent Džejms“ statt. Er trat auch im Soul Food Cafe, Bitef, Industrija, Omen und Akademija auf und wurde bald DJ und Moderator bei YU Radio, damals einem der progressivsten Medien in Jugoslawien.

Ende der 90er Jahre wurde er neben seiner Arbeit als DJ auch in der Geschäftswelt aktiv und eröffnete legendäre Orte der Belgrader Klubszene: Incognito, Bassment, The Tube, Mladost, Brankow, Ludost, Lasta, Radost, Gadost, Sloboda, Gajba, Kućica, Veslački klub, Vinil, Pakao und Čistilište.

Als „Support“-DJ arbeitete er mit Namen wie Gilles Peterson, Nightmares On Wax, Osunlade, Dimitri From Paris, Prins Thomas, Llorca, Morales, Purple Disco Machine, Claptone, Solomun und vielen anderen zusammen. Stars wie Jamiroquai, Keziah Jones, Maceo Parker oder Roy Ayers waren Gäste bei seinen Auftritten. Heute arbeitet er weiterhin aktiv in Belgrad und der Region des ehemaligen Jugoslawiens.

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Novi Sad – Big Band

Die Novi Sad – Big Band wurde 2003 von professionellen und renommierten Jazz- und Pop-Musikern mit dem Wunsch gegründet, die Tradition der Orchestermusik in der Stadt Novi Sad im Bereich Unterhaltungs-, Film-, Bühnen- und Jazzmusik zu erhalten. 2010 wurde die erste Studio-CD der Big Band mit dem Titel „Samo muzika“, 2017 die zweite Studio-CD „Polaris“ mit Originalmusik und 2021 die dritte Studio-CD „Tattoo“ veröffentlicht.

In den letzten zwanzig Jahren hat die Big Band 520 Konzerte im In- und Ausland abgehalten, wobei die Konzerte anlässlich des Weltmusiktages herausstechen. Die Big Band aus Novi Sad hat die Musik für zwei Kultserien aufgenommen: „Cvat lipe na Balkanu“ und „Nepobedivo srce“.

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Sinfonieorchester des Serbischen Nationaltheaters

Im September 1945 engagierte das Serbische Nationaltheater, damals als Vojvodina Nationaltheater bekannt, die Geigerin Zora Dušanović und den Oboisten Lajoš Kesegi und legte damit den Grundstein für das Orchester. Mit den neuen Mitgliedern wurde das erste vollständige Orchester gemeinsam mit der Gründung der Oper im Jahr 1947 ins Leben gerufen, das Premierenstück war Verdis „La Traviata“ im November desselben Jahres.

Das Symphonieorchester des Serbischen Nationaltheaters trat eigenständig bei Operntouren in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Italien, Slowenien, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland, Russland, Ägypten und Irak auf. Seit seiner Gründung hat das Orchester etwa 210 Opern und 120 Ballettpremieren, 60 Operetten und Musicals sowie mehr als 110 Konzerte aufgeführt.

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Mitglieder des Wiener Staatsballetts

Beim diesjährigen Savaball werden Mitglieder des Wiener Staatsballetts zwei Kompositionen in der Choreografie von Vesna Orlić präsentieren, deren reiche Erfahrung und künstlerische Vision diesen besonderen Ballabend bereichern wird.

Vesna Orlić wurde in Belgrad geboren, wo sie die Ballettschule „Lujo Davičo“ abschloss. Ihre Karriere begann sie als Mitglied des Ballettensembles des Nationaltheaters in Sarajevo und setzte sie an der Wiener Staatsoper und der Volksoper fort, wo sie bedeutende Hauptrollen in den Balletten wie „Coppélia“, „Tausend und eine Nacht“ und „Bolero“ übernahm.

Ihre langjährige Erfahrung im Ballett brachte ihr bedeutende Führungspositionen als Ballettmeisterin und stellvertretende künstlerische Direktorin an der Wiener Staatsoper und der Volksoper. Ihre Expertise wurde auch über die Grenzen Österreichs hinaus anerkannt, was sich in ihrem Engagement bei prestigeträchtigen Projekten wie den Bayreuther Festspielen von Richard Wagner zeigt. Besonders hervorzuheben ist ihre Choreografie und Regie des Balletts „Scheherazades letzte Nacht“ in Sarajevo, für das sie den Jahrespreis des Nationaltheaters erhielt.

Unter ihren zahlreichen Choreografien stechen besonders die Ballette „Carmina Burana“ und „Peter Pan“ hervor, für die sie mit dem renommierten österreichischen Preis „Goldener Schikaneder“ doppelt ausgezeichnet wurde. Vesna Orlić ist auch Trägerin anderer bedeutender Auszeichnungen, darunter des „VIP-Preis“ des Belgrader Festivals des Tanzes, der an Ballettkünstler mit außergewöhnlichen internationalen Karrieren verliehen wird.

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Jana Šušteršič

Jana Šušteršič, geboren im Jahr 1985, wuchs in Slowenien, Libyen und Serbien auf. Ihr musikalisches Talent wurde schon in jungen Jahren erkannt, und so trat sie bereits im Alter von zehn Jahren als Solopianistin mit Orchestern und Kammerensembles auf und gewann Preise bei internationalen Wettbewerben. Мit nur siebzehn Jahren begann Jana ihr Studium an der Fakultät für Musikkunst, Fachrichtung Klavier, und setzte dieses am renommierten Berklee College of Music in Boston fort. Dort hatte sie die Gelegenheit, mit einigen der berühmtesten Musiker der Welt zusammenzuarbeiten – darunter Placido Domingo, John Oates (von Hall & Oates), John Blackwell (Schlagzeuger von Prince), Valerie Simpson (vom Duo Ashford & Simpson, Autorin von Hits wie „I’m Every Woman“, „Ain’t No Mountain High Enough“, „Solid“) und Abraham Laboriel. Neben ihrer erfolgreichen Karriere als Interpretin und Songwriterin in der Region arbeitete Jana auch als Assistentin am europäischen Zweig des Berklee College of Music – dem Berklee Valencia Campus. Sie ist eine sehr gefragte Gesangslehrerin, deren Schüler Erfolge auf der slowenischen Musikszene verzeichnen.

Jana war viele Jahre Mitglied der Band Neverne Bebe. Nach ihrem Studium in den USA setzte sie ihre musikalische Laufbahn in Slowenien fort, wo sie das bekannte Format „Slovenija ima talent“ (Slowenien hat Talent) gewann und zu einem der gefragtesten Popstars des Landes wurde. Ihre Liebe zu Belgrad ließ jedoch nie nach und kürzlich kehrte Jana mit einem herausragenden Duett mit Sergej Ćetković – „Bar da odeš“ – sowie einer Zusammenarbeit im Projekt „Rock Opera“ in Serbiens Musikszene zurück.

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Katarina Kochetova’s Vienna Jazz Trio

Katarina Kochetova ist Jazzpianistin, Komponistin, Vokalistin und Arrangeurin. Sie gilt als eine der führenden Stimmen der europäischen Jazzszene. Im Alter von 13 Jahren begann sie ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule „Kornelije Stanković“ im Fachbereich Jazzmusik. Mit 17 Jahren setzte sie ihr Studium in Österreich fort, später auch in Schweden. Während ihres Studiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien absolvierte sie im Rahmen eines Austauschprogramms ein Studium am Royal College of Music in Stockholm, wo sie auch auftrat und in der Jazzszene der Stadt bekannt wurde.

Sie spielte mit zahlreichen bekannten Jazzmusikern, darunter Seamus Blake, Ari Hoenig, Jure Pukl, Alex Hitchcock, Joe Sanders, Ben Tiberio, Felix Rossy, Håkan Broström, Robert Nordmark, Vladimir Kostadinović, Karl-Henrik Ousbäck und viele andere. Kochetova veröffentlichte ihr Debütalbum „Beyond Motion“, das im Jahr 2024 vom renommierten Magazin „Jazzit“ unter die Top 100 Jazzalben gewählt wurde.

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Fenečki biseri

Das Musik-Ensemble Fenečki biseri wurde im Jahr 2017 im Kloster Fenek, nahe Belgrad, gegründet. Das Ensemble pflegt traditionelle, geistliche und volkstümliche Musik. Die Instrumente, die die kraftvollen Stimmen des Ensembles begleiten, sind Akkordeon, Harfe, Gitarre, Violine, Flöte, Kaval-Gitarre sowie Perkussion.

Neben der Musik engagiert sich das Ensemble auch kontinuierlich für wohltätige Projekte. Es werden oft Aktionen und Aufführungen organisiert, um Hilfe für Kinder und Benachteiligte in Kosovo und Metochien zu sammeln. Ihr Slogan lautet: „Umsonst haben wir empfangen, umsonst geben wir weiter“, Worte, die aus dem Evangelium stammen.

Im Jahr 2019 veröffentlichten sie ihr erstes Studioalbum und waren 2024, in Zusammenarbeit mit der Wohltätigkeitsorganisation Srbi za Srbe, auf großer US-Tournee. Die Liebe zu Gott, Herkunft und Tradition schafft eine einzigartige Atmosphäre bei jedem Konzert dieses Ensembles.

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Gospon Tamburaši

Seit 2019 tritt dieses Tamburica-Orchester unter dem Namen „Gospon Tamburaši“ auf, einen Namen, den es von dem bekannten Liedermacher Đorđe Balašević erhalten hat. Das Orchester arbeitete viele Jahre mit Balašević zusammen, nahm am Film „Kao rani mraz“ (Wie der frühe Frost) teil und spielte über hundert Konzerte mit dem bekannten verstorbenen Liedermacher.

„Gospon Tamburaši“ pflegen das traditionelle Bild eines Tamburica-Orchesters, verschieben jedoch auch etablierte Grenzen, sowohl mit einem abwechslungsreicheren Repertoire als auch durch ihr Erscheinungsbild, ihre Präsentation und die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Bereichen. Neben klassischen Tamburica-Liedern und -Kompositionen finden sich in ihrem Repertoire auch Pop-Rock-Songs, Transkriptionen klassischer Musik, einige Jazz-Standards und ein Abend mit „Gospon Tamburaši“ ist schwer vorstellbar ohne Volksmusik (sowohl alte als auch neue).

Das Orchester hat mit vielen Künstlern bei zahlreichen Konzerten, TV-Auftritten und Aufnahmen zusammengearbeitet. Dazu gehören Gruppen und Künstler wie Legende, Rambo Amadeus, Ekstra Nena, Predrag Cune Gojković, Merima Njegomir, Anđelka Govedarović, Bajaga, Aleksandar Sofronijević, Dejan Cukić, Zvonko Bogdan, Miloš Radović, Milan Prunić, Boris Režak und viele andere.

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Viktor Tumbas

Viktor Tumbas wurde 1999 in Sombor geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er 2018 in Subotica am vokal-instrumentalen Zweig mit dem Hauptfach Violoncello. Anschließend nahm er das Studium an der Fakultät für Musik in Belgrad auf, am Lehrstuhl für Jazz- und Popmusik.

Bereits als Teenager trat er auf Jazzfestivals in Subotica und Novi Sad auf. Im Jahr 2019 gründete er gemeinsam mit Studienkollegen sein eigenes Quintett. Durch die Zusammenarbeit mit Musikern, die Erfahrungen in verschiedenen Musik- und Jazz-Ensembles mitbrachten, entstand eine Fusion unterschiedlichster Einflüsse und Stile, die sich deutlich im musikalischen Ausdruck der Gruppe widerspiegelt. Das Ensemble trat auf zahlreichen Musikfestivals in Serbien auf. Unmittelbar vor dem Debütauftritt beim Belgrader Jazzfestival veröffentlichte Tumbas sein erstes Album „Depths“, mit Originalkompositionen für Jazzquintett und das Kammerstreichorchester Muzikon.

Das Viktor Tumbas Quintett gehört zu den fünf Jazzensembles, die im Rahmen des ersten nationalen Wettbewerbs „Serbia Creates: The Spotlight“ ausgewählt wurden – einem Programm zur vielfältigen Förderung der größten musikalischen Talente Serbiens.

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Blackberries Band

Die Band wurde 2012 in Niš gegründet und beschreibt ihre Musik und ihren Sound mit einem Wort: „FUNKY“. Das Motto der Band lautet: „When Fruits Get Funky“. Auf dieser Grundlage, aber auch mit Einflüssen aus anderen Stilrichtungen, entwickeln sie ihren eigenen Stil und ein Repertoire, das sowohl nationale als auch internationale Unterhaltungsmusik im weitesten Sinne umfasst. Die Band besteht aus acht Mitgliedern und verfügt über ein eigenes Technik-Team, eine eigene Produktion, einen Fuhrpark sowie eine ausgeklügelte Logistik, was ihnen eine professionelle Organisation ihrer Auftritte ermöglicht.

Blackberries interpretiert Cover-Songs auf ihre eigene, authentische Art, und auch ihre eigenen Songs kommen beim Publikum gut an und stoßen auf positive Reaktionen. Im Laufe der Jahre haben sie auf Festivals gespielt, zahlreiche Konzerte und Clubauftritte in ganz Europa gegeben sowie bei vielen Firmen- und Privatfeiern performt. Sie arbeiten mit renommierten Event-Agenturen aus Serbien und dem weiteren Umfeld zusammen sowie mit zahlreichen bekannten Gast-Sänger:innen und Musiker:innen aus dem In- und Ausland, was ihre Auftritte zusätzlich bereichert.

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Klangkuss

Karin Hageneder (Flöte) und Angela Stummer Stempkowski (Harfe) gestalten den feierlichen Auftakt des Abends. Das Duo „Klangkuss“ wird die Gäste mit sanften, stimmungsvollen Klängen empfangen. In der besonderen Kombination aus Flöte und Harfe schaffen die beiden Musikerinnen eine elegante Atmosphäre voller Leichtigkeit und Anmut.

Ihr Repertoire umfasst barocke Meisterwerke, romantische Melodien sowie moderne Arrangements, stilvoll interpretiert und sorgfältig an das Ambiente des Abends angepasst. Der brillante Klang der Harfe und die leuchtenden Töne der Flöte verschmelzen zu einem harmonischen Klangbild, das zum Ankommen, Entspannen und Genießen einlädt.

Die beiden professionellen Musikerinnen können bereits auf zahlreiche bedeutende Auftritte in Europa und Asien, auf Mitwirkungen bei CD-Produktionen, Radio- und Fernsehauftritten sowie auf gemeinsame Projekte mit renommierten Orchestern zurückblicken.

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Städtischer Kultur- und Kunstverein „Alat“

Der Verein wurde im Jahr 1956 im Rahmen des Unternehmens „Werkzeugindustrie Trebinje“ gegründet. In seiner bewegten Geschichte hat der Verein über 2.000 Konzerte aufgeführt, und mehr als 3.000 junge Menschen waren im Laufe der Jahre Mitglieder des Vereins. Er ist Träger zahlreicher großer Preise und Auszeichnungen und bekannt für sein wohltätiges Engagement, jährlich werden mehrere Benefizkonzerte organisiert.

“Alat“ hatte bemerkenswerte Auftritte in Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, Italien, Bulgarien, Griechenland, Slowenien, Österreich und Großbritannien. Der Verein hat an vielen Aufzeichnungen verschiedener Fernsehformate teilgenommen. Heute zählt „Alat“ rund 500 Mitglieder, die in fünf Sektionen organisiert sind: Folklore-, Musik-, Guslaren-Sektion sowie in einer traditionellen Männer- und Frauen-Gesangsgruppe. Das Repertoire umfasst über 30 Choreografien, für die der Verein über originale Trachten verfügt.

Im Jahr 2026 wird der Verein sein 70-jähriges Bestehen feiern.

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Ensemble für Nationaltänze „Jovan Dučić“

Das Ensemble wurde vor 13 Jahren gegründet und zählt 200 Mitglieder in 5 Sektionen. Es trat sowohl auf heimischen Bühnen in der Republika Srpska als auch in Griechenland, Bulgarien, Ungarn, Polen, Serbien und Nordmazedonien auf. Das Repertoire des Ensembles umfasst 19 Choreografien und es ist Teilnehmer sowie Organisator zahlreicher Benefizkonzerte. Es wirkte in vielen TV-Sendungen und Fernsehauftritten mit und arbeitete auch mit dem berühmten Regisseur Emir Kusturica zusammen.

Das Ensemble für Nationaltänze „Jovan Dučić“ vermittelt die Tradition Herzegowinas durch Tanz, Gesang und Volkstracht. Es ist Organisator des Internationalen Folklorefestivals „Folkloreabende an der Trebišnjica“, das traditionell seit zwölf Jahren in der letzten Juniwoche in Trebinje stattfindet. Das Festival hat sowohl Wettbewerbs- als auch Schau-Charakter, und bisher haben über 300 Ensembles aus Ländern der Balkan-Region, Mittel- und West-Europas, Amerikas und Asiens daran teilgenommen.

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Chor der Stadt Trebinje „Tribunia“

Der gemischte Chor der Stadt Trebinje „Tribunia“ wurde im Jahr 2007 mit Unterstützung der Stadt gegründet.

Der Chor vereint 40 Sängerinnen und Sänger und präsentiert ein vielfältiges Repertoire aus weltlicher und geistlicher Musik. Er ist bei zahlreichen Konzerten und kulturellen Veranstaltungen in Trebinje sowie in ganz Bosnien und Herzegowina aufgetreten.

Unter der Leitung der Dirigentin Prof. Aleksandra Rajković und mit der pianistischen Begleitung von Prof. Maja Simović trägt der Chor mit seinem Gesang würdevoll den Namen seiner Stadt nach außen. Dabei setzt er sich für den Erhalt, die Stärkung und die Förderung der Chormusiktradition von Trebinje und der Ost-Herzegowina ein.

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Kultur- und Kunstverein “Stanko Paunović” Pančevo

Der Kultur- und Kunstverein „Stanko Paunović“ wurde 1948 als Eisenbahner-Verein im serbischen Pančevo gegründet. Der Verein nahm an den bedeutendsten Folklore-Festivals in Serbien und im Ausland teil und wurde in allen Alterskategorien mit Hauptpreisen ausgezeichnet. „Paunović“ vereint heute etwa 500 Mitglieder in 14 Tanzgruppen, einer Frauen- und einer Männergesangsgruppe, einem Volksorchester, einem Kinder-Volksorchester, einem Tamburica-Orchester, einer Tamburica-Schule, einer Flötenschule und einer Werkstatt zur Rekonstruktion von Volkskleidung.

Der Kultur- und Kunstverein „Stanko Paunović“ ist der Organisator des Festivals der Gesangsgruppen „Etno glas“ (seit 2001) und des Festivals der Kinder-Folklore-Ensembles „Pančevo-Stadt des Tanzes“ (seit 2009). Besondere Aufmerksamkeit gilt der Pflege und Präsentation des Tanzrepertoires der Städte Serbiens, der Balltänze und Hof-Tänze, die dem Publikum im Rahmen thematischer Programme und Konzerte präsentiert werden.

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DJane Mel Merio

Mel Merio, die als Moderatorin des erfolgreichen Pro7-TV-Formats „Metro“ Bekanntheit erlangte, hat sich über die Jahre als vielseitige Künstlerin in der Wiener und internationalen Unterhaltungsszene etabliert.

Sie fungiert nicht nur als Sängerin und DJane, sondern ist auch künstlerische Leiterin des Diversity Balls, zertifizierte psychologische Beraterin und Aktivistin. Darüber hinaus ist sie die Gründerin einer erfolgreichen Eventagentur.

Ihre internationale Erfahrung erstreckt sich über einen Zeitraum von 2007 bis 2011, als sie in New York und London lebte und arbeitete. In dieser Zeit führte ihr Hit „Domino Dancing“ die Charts an und unterstrich ihre musikalische Ausdruckskraft. Sie bezeichnet sich selbst als „die Dance Queen unter den DJs“ und zeichnet sich durch ein vielfältiges Repertoire aus, das ihr einen festen Platz in der Clubszene verschafft hat.

Mel tritt regelmäßig in diversen Clubs und Bars in Wien auf, darunter die Loos Bar, Heuer, Loft und viele andere. Ihre Musikalität und Präsenz fesseln das Publikum und machen sie zu einer unverzichtbaren Größe in der Wiener Unterhaltungsszene.

Ballmoderatoren

Hristina Popović

Hristina Popović wurde 1982 in Belgrad geboren, ist Schauspielerin und Autorin und bekannt für ihre eindrucksvollen Film- und Theaterrollen sowie ihren einzigartigen Humor. Sie hat in über 50 Filmen und Fernsehserien mitgewirkt. Ihre erste Rolle spielte sie bereits im Alter von sieben Jahren im Theaterstück „Warten auf Godot“, und ihr Filmdebüt gab sie 1991 im Film „Eine Nacht im Haus meiner Mutter“ („Noć u kući moje majke“). Seither spielte sie in zahlreichen Filmen wie„Die Parade“ („Parada“), „Kleiner Budo“ („Mali Budo“), „Kreise“ („Krugovi“) sowie in TV-Serien wie „Na, wir haben’s ja gut“ („Blago nama“), „Fünf“ („Pet“), „Die Nachbarn“ („Komšije“) und vielen anderen.

Sie ist Preisträgerin aller bedeutenden Filmpreise der Balkan-Region, darunter auch zwei Goldene Arenen beim Filmfestival in Pula. Ihre Karriere umfasst ein reiches Repertoire an Filmrollen, Auftritte auf führenden Theaterbühnen sowie ihr eigenes Bühnenstück

„Ich bin gut gelungen – was fehlt mir denn?“ („Dobro sam ispala, šta mi fali?“), das sowohl vom Publikum als auch von Kritikern gefeiert wurde. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Hristina auch bekannt für ihre Liebe zur Natur, Reisen und Expeditionen, mit denen sie durch Mut und Authentizität inspiriert.

Miloš Milovanović

Miloš Milovanović arbeitet seit 2015 als Produzent und Moderator beim Fernsehsender „N1“ in Serbien – in den Nachrichtensendungen „N1info“, dem Tagesjournal sowie im Nachmittagsmagazin „Dan uživo“ („Der Tag live“). Er war Produzent und Moderator des politischen Magazins „Crvena linija“ („Die Rote Linie“) und tritt gelegentlich auch im Morgenprogramm „Novi dan“ („Neuer Tag“) auf. Seine journalistische Karriere begann er im Jahr 2001 als Moderator der Sendung „Ukrštene reči“ („Kreuzworträtsel“) und in der Nachrichtenredaktion von BKTV. Von 2004 bis 2005 war er Journalist, Reporter und Nachrichtensprecher beim Sender Studio B sowie Moderator der Sendung „Arena“. 

In den folgenden zehn Jahren arbeitete er beim Sender B92 als Reporter und Nachrichtensprecher, Moderator des Morgenprogramms, des Quizformats „Narod protiv“ („Das Volk gegen“) sowie als Moderator der Liveübertragung von „Ulica otvorenog srca“ („Straße mit offenem Herzen“).

Miloš ist außerdem Kontrabassist und Gastgeber der Veranstaltungsreihe „Kleine Benimmschule – Wie man ein Konzert hört“, die seit 2012 in der Kolarac-Stiftung in Belgrad läuft. Zudem ist er Initiator des „Bass Passion“-Wochenendes, das dem Kontrabass gewidmet ist. Die Kolarac-Stiftung verlieh ihm im Jahr 2014 eine Plakette für seinen außergewöhnlichen Beitrag zur Programmarbeit.

Svetozar Krstić

Svetozar Krstić wurde 1980 in Belgrad geboren, wo er auch die Mittlere Ballettschule „Lujo Davičo“ im Fachbereich Volkstanz absolvierte. Er studierte Folklore, modernes und klassisches Ballett im Rahmen der Zusammenarbeit mit zahlreichen angesehenen Pädagogen wie Ivanka Lukateli, Vlada Logunov, Višnja Đorđević und vielen anderen.

Er hat bei über 160 Konzerten getanzt, zahlreiche Gastspiele in den USA, Japan, Deutschland, Nordmazedonien, Tunesien, Griechenland, Litauen u.a. absolviert und rund 5.000 Ballettaufführungen für Kinder aufgeführt.

Seit 2004 leitet er die Tanzgruppe Una Saga Serbica, die 2012 auch ein gleichnamiges Ensemble gründete. Er ist Autor und Choreograf der Tanzshow „Tänze und Klänge des Balkans“, die auf der Modernisierung der Folklorekunst basiert und von einem Ensemble aus 46 Tänzer:innen und Ballettsolist:innen aufgeführt wird. Neben diesem Spektakel ist er auch Choreograf weiterer Projekte dieser Truppe.

Seit Juni 2014 ist er Vizepräsident des Verbands professioneller Folkloretänzer Serbiens, seit Februar 2017 Mitglied des Präsidiums des Verbands der Ballettkünstler Serbiens, und seit 2023 auch Produktionsleiter-Stellvertreter des Ensembles für Gesang und Tanz „Kolo“.

Dr. Ivan ILIĆ

Er studierte am Berklee College of Music in Boston (USA) sowie an der Fakultät für Musik in Belgrad, wo er seit mehreren Jahren als Dozent am Lehrstuhl für Jazz- und Popmusik tätig ist. Seinen Doktortitel in Multimedia-Kunst erwarb er an der Kunstuniversität Belgrad. Er trat auf bedeutenden nationalen und internationalen Musikfestivals auf und arbeitete mit zahlreichen Künstlern aus dem In- und Ausland zusammen, die ein breites Spektrum musikalischer Stilrichtungen vertreten. 

 

Er ist Komponist und Dirigent von drei Musicals am Theater „Pozorište na Terazijama“ und arbeitete als Orchestrator auch an renommierten Broadway-Produktionen. Er kooperiert regelmäßig mit bekannten serbischen Regisseuren. Außerdem ist er der Komponist des Balletts „Banović Strahinja“, das 2024 am Nationaltheater in Belgrad uraufgeführt wurde. Er dirigiert Aufnahmen von Film- und Fernsehmusik für Produktionsfirmen wie The Walt Disney Company, Warner, Sony Entertainment und viele andere.

Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter des Oktoberpreises der Stadt Belgrad (1990), die Goldene Ehrennadel (2012), der Goldene Armreif (2016) und viele weitere Ehrungen. Seit 2005 besitzt er den Status eines Verdienten Künstlers.

Das dritte Jahr in Folge ist er Musikdirektor des Sankt Sava Balls in Wien.