Das Serbische Zentrum aus Wien und die Universität der Künste aus Belgrad fördern gemeinsam junge Künstler beim Sankt Sava Ball.
Die Rektorin der Universität der Künste in Belgrad, Prof. Dr. Mirjana Nikolić, äußerte ihre Freude darüber, dass die bisherige Zusammenarbeit zwischen dem Serbischen Zentrum in Wien und der Kunstuniversität in Belgrad im Zuge des 27. Sankt Sava Balls weiter vertieft wird.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass die bislang informelle Zusammenarbeit zwischen dem Serbischen Zentrum in Wien und der Universität der Künste in Belgrad ab diesem Jahr auf eine höhere, institutionelle Ebene gehoben wird. Der Anlass für diese bedeutsame Partnerschaft ist die Einladung an die Universität der Künste, ein angesehener Gast der traditionellen Sankt Sava Ball-Manifestation zu sein, welche am 6. Februar im Palast Hofburg in Wien unter dem inspirierenden Thema „Kunst verbindet“ („Umetnost spaja“) stattfindet.“
Sie betonte, dass diese Einladung eine außergewöhnliche Anerkennung für diese Hochschule, ihre Lehrenden und Studierenden darstelle und zeige, dass die serbische Diaspora Kunst und künstlerische Hochschulbildung als wichtigen Bestandteil ihres kulturellen Lebens versteht.
„Die Künstler, Studierenden und Lehrenden der Universität der Künste erhalten auf diese Weise die Gelegenheit, zur Erweiterung der Tätigkeit des Serbischen Zentrums auch auf den Bereich der Kunst beizutragen und ihr einen wichtigen Platz einzuräumen. Ein besonderer Teil dieser diesjährigen Kooperation ist die Verkaufsausstellung von acht Kunstwerken (vier Gemälde und vier Skulpturen) von Studierenden der Fakultät für Bildende Kunst und der Fakultät für Angewandte Kunst, die dem Publikum beim Ball präsentiert werden“, erklärte die Rektorin.
Sie äußerte zudem die Überzeugung, dass die Werke der jungen Künstlerinnen und Künstler sowie die visuelle Identität des Balls, an dessen Gestaltung Lehrende der Universität mitgewirkt haben, große Aufmerksamkeit bei den Gästen erregen werden.
„Wir hoffen ferner, dass wir nach diesem ersten Schritt die Zusammenarbeit mit neuen, regelmäßigen Aktivitäten fortsetzen können, die eine angemessene und starke Förderung der serbischen Kunst und junger Künstler in der Diaspora und darüber hinaus ermöglichen“, sagte sie.